AUSBILDUNGSPLAN POLIZEI (APP)

Der APP gibt der Grundausbildung der Polizisten/-innen nach BGK 2020 einen klar definierten Rahmen. Er basiert auf den gemeinsam entwickelten Kompetenzprofilen «Polizist/-in, Generalist/-in» und löst den bisherigen Rahmenlehrplan ab. Entsprechend wird der APP künftig als gesamtschweizerisches Steuerungsinstrument für die Grundausbildung der Polizei eingesetzt.

 

Deutsch: https://www.edupolice.ch/de/polizeiausbildung/AUSBILDUNGSPLAN-POLIZEI-(APP)

Français: https://www.edupolice.ch/fr/formation-policiere/PLAN-DE-FORMATION-POLICIÈRE-(PFP)

Italiano : https://www.edupolice.ch/it/Formazione-di-polizia/PIANO-DI-FORMAZIONE-DI-POLIZIA-(PFP)

Philipp Maier neuer Polizeikommandant der Kantonspolizei Schaffhausen

Der Regierungsrat hat Philipp Maier zum neuen Kommandanten der Schaffhauser Polizei gewählt. Er übernimmt das Amt am 1. Juni 2019 von Ravi Landolt, dem seit Ende Oktober 2018 ad interim die Leitung der Schaffhauser Polizei obliegt.

Philipp Maier wuchs in Schaffhausen auf und studierte nach der Matura Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Danach hat er als Jurist beim Baureferat der Stadt Schaffhausen, beim Kantonsgericht Schaffhausen sowie lange Jahre als stellvertretender Polizeirichter beim Verkehrsstrafamt Schaffhausen gearbeitet und berufsbegleitend das Anwaltspatent erworben. Seit 2007 ist Philipp Maier Chef der Kriminalpolizei der Schaffhauser Polizei und Mitglied des Kommandos. Im Militär war er im Grad eines Oberstleutnants bis 2017 Stabschef und Einsatzleiter bei der Nationalen Alarmzentrale.

Der neue Kommandant der Schaffhauser Polizei ist 51 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie im Kanton Schaffhausen.

Der Regierungsrat ist überzeugt, mit Philipp Maier einen für die Funktion des Polizeikommandanten bestens qualifizierten und erfahrenen Polizeioffizier gewählt zu haben.

 

Polizeiliche Kriminalstatistik 2018

Anzahl registrierter Straftaten auf tiefem Niveau stabil

 

Die Zahl der registrierten Straftaten ist 2018 in der Schweiz zum sechsten Mal in Folge zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang allerdings nur mehr ein Prozent. Auffallend ist vor allem, dass bei den Vermögensstraftaten die klassische Kriminalität wie Einbruch- und Einschleichdiebstahl erneut deutlich reduziert wurde; während Delikte im Zusammenhang mit dem Internet angestiegen sind. Zur Bekämpfung der Cyberkriminalität wurde die Zusammenarbeit unter den Kantonen intensiviert.

Die Zahl der von den kantonalen Polizeibehörden gemeldeten und registrierten Straftaten gegen das Strafgesetzbuch hat sich laut dem Bundesamt für Statistik im Vergleich zum Vorjahr weiter um ein Prozent auf 432'754 reduziert. Sie erreicht damit abermals den tiefsten Wert seit der Revision der Statistik im Jahr 2009. Dieses Ergebnis ist zwar erfreulich, der Rückgang liegt aber deutlich unter demjenigen des Vorjahres. Die Gründe dafür liegen laut dem KKPKS-Präsidenten Stefan Blättler einerseits darin, dass nach den starken Rückgängen in den Vorjahren mit einer Stagnation gerechnet werden musste. Andererseits zeigt sich, dass insbesondere die Delikte im Internet zugenommen haben und grosses Engagement der Polizeikorps verlangen.

Knapp 7'700 weniger Vermögensdelikte

Nach wie vor machen die Vermögensdelikte mit zwei Dritteln den grössten Teil der erfassten Straftaten gegen das Strafgesetzbuch aus. Im Vergleich zum Vorjahr gingen diese um drei Prozent auf 288'655 Delikte zurück. Dabei fielen vor allem die Rückgänge in den Bereichen Diebstahl ohne Fahrzeuge um sechs Prozent auf 128'621 ins Gewicht. Die Zahl der Einbruchdiebstähle reduzierte sich um sieben Prozent auf 30'383 Delikte. «Dieses Resultat ist positiv, es bedeutet aber auch, dass immer noch jede Stunde über drei Einbrüche in der Schweiz verübt werden», sagt KKPKS-Präsident Blättler. «Delikte, die nur dank akribischer Ermittlungsarbeiten, Spurenabgleichen und Präsenz mit genügend personellen Ressourcen aufgeklärt oder verhindert werden können.»

Zusammenarbeit im Bereich Cyberkriminalität

Zugenommen haben Delikte mittels Tatwerkzeug Internet; wobei hier mit einer grossen Dunkelziffer gerechnet werden muss. Auf diese Entwicklung deuten auch die Anstiege der Zahlen in den Bereichen Betrug (+3'060 Straftaten, +23%), Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage (+627 Straftaten, +13%), Erpressung (+316 Straftaten, +49%), unrechtmässige Aneignung (+241 Straftaten, +9%) und unbefugtes Eindringen in Datensysteme (+187 Straftaten, +46%) hin. «Die Strafverfolgung dieser Taten obliegt den Kantonen und wir arbeiten eng zusammen; auch mit den Bundesbehörden, namentlich dem Bundesamt für Polizei», erklärt KKPKS-Präsident Blättler. «Im Auftrag der KKPKS wurde das Netzwerk Ermittlungsunterstützung digitale Kriminalitätsbekämpfung (NEDIK) aufgebaut. Dieses fördert die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen, erstellt eine nationale Fallübersicht und stellt den Wissenstransfer sicher. Gemeinsam mit anderen Partnern werden zudem Präventionsmassnahmen ausgearbeitet.» Die Polizeien tauschen sich sowohl regelmässig als auch tagesaktuell zu neuen Phänomenen aus und bündeln die Kräfte im Bereich der Ermittlungen.

Zunahme der Sexualstraftaten

Eine Verschiebung der kriminellen Aktivitäten vom reellen in den virtuellen Raum ist auch bei den Sexualstraftaten zu vermuten. Diese stiegen insgesamt um acht Prozent auf 7'498 Fälle an. Dabei fallen vor allem die Anstiege in den Bereichen Pornografie um 21 Prozent auf 1'817 und sexuelle Handlungen mit Kindern um 24 Prozent auf 1'303 Straftaten auf. «Wir müssen alles darangeben, die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft noch besser zu schützen», sagt Blättler.

Mehr Gewaltdelikte verzeichnet

Insgesamt haben die Gewaltstraftaten um fünf Prozent auf 43'773 zugenommen. Dabei zeigte sich, dass während bei der schweren Gewalt ein erfreulicher Rückgang von zwei Prozent zu verzeichnen war, bei der angewandten minderschweren Gewalt ein Anstieg um vier Prozent registriert werden musste. Gar um neun Prozent auf 18'522 angestiegen sind die Fälle häuslicher Gewalt. Dabei fällt insbesondere der Anstieg bei den sexuellen Handlungen mit Kindern um 24 Prozent auf. «Hier sind wir auch als Gesellschaft aufgefordert, genau hinzuschauen», betont KKPKS-Präsident Blättler.

Kommunikation KKPKS (media@kkpks.ch)

 

 

 

Jürg von Gunten übernimmt per 1. Dezember 2018 das Kommando der Kantonspolizei Nidwalden.

 

 

 

Der 35-jährige von Gunten wurde vom Regierungsrat des Kantons Nidwalden auf den 1. Dezember 2018 zum neuen Polizeikommandanten gewählt. Der bisherige Kommandant der Kantonspolizei, Jürg Wobmann, wechselt auf diesen Zeitpunkt als Chef Kriminal-polizei zur Luzerner Polizei.

Jürg von Gunten hat an der Universität in Fribourg Politikwissenschaft und Zeit-geschichte studiert, ehe er im Jahr 2008 als Chef Lage- und Nachrichtenzentrum dem Grenzwachtkorps beitrat. In den zehn Jahren beim Grenzwachtkorps war von Gunten unter anderem als Chef Internationale Einsätze und Chef Einsatz und Planung der Grenzwachtregion I in leitender Funktion tätig. Berufsbegleitend absolvierte Jürg von Gunten den CAS-Lehrgang "Führung im Polizeieinsatz" zum Polizei-Offizier und liess sich zum diplomierten Betriebsökonomen ausbilden. Als Instruktor und Kursleiter gab er sein Wissen in den Bereichen Menschenrechte, Berufsethik, Kriminalistik und polizeilicher Ordnungsdienst weiter.

Im Militär war Jürg von Gunten zuletzt als Chef Einsatz in einem Infanteriebataillon eingeteilt und durchläuft zur Zeit die Ausbildung zum Generalstabsoffizier.

In den Jahren 2004 und 2005 war er im EU Friedensförderungseinsatz in Bosnien-Herzegowina und im NATO Friedensförderungseinsatz im Kosovo in internationalen Teams tätig.

 

 

Thomas Armbruster ist neuer Kommandant der Zuger Polizei

Dr. iur. Thomas Armbruster, 50, ist als Chef der Kriminalpolizei der Zuger Polizei seit 11 Jahren für die Polizeistrategie und für Teile der operativen Führung mitverantwortlich. Er kennt das Polizeikorps und die Verwaltung bestens und weiss mit den Anforderungen an die Polizei im Kanton Zug, in der Region und in der Schweiz umzugehen. Als Geschäftsleiter und Mitglied in verschiedenen interkantonalen Arbeitsgemeinschaften, Führungsstäben und Projektausschüssen ist Thomas Armbruster in der schweizerischen Polizeilandschaft sehr gut vernetzt und am Puls der koordinierten Politik für die innere Sicherheit der Schweiz. Dank seinem Werdegang und seinen aktuellen Tätigkeiten kennt er sich im rechtlichen und politischen Umfeld sowie mit den Schnittstellen zur Justiz und Staatsanwaltschaft aus.

Am 1. Dezember 2018 übernimmt Thomas Armbruster das Kommando von Karl Walker, der Ende 2018 in den Ruhestand tritt.

 

 

Die Veloprüfung erreicht das digitale Zeitalter


Die Polizeikorps der Schweiz verwenden dieses Jahr erstmals eine nationale Internetplattform für die Fahrradprüfung der Schüler. Digitalisierung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit!

 

„So macht Lernen Spass!“ Die Polizeikorps der Schweiz führen einen neuen, national harmonisierten Radfahrertest ein. Die neue Lernplattform im Internet trägt auf spielerische Weise zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Kinder und Jugendliche werden frühzeitig und nachhaltig über die Regeln und Gefahren beim Radfahren sensibilisiert.

Die Lernplattform ist dreiteilig und steht in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung:
www.radfahrertest.ch / www.testcyclistes.ch / www.testperciclisti.ch
 

Zwölf Schusswaffeneinsätze im Jahr 2018 verzeichnet
nach Tiefststand im Vorjahr

 

Die Schweizer Polizeikorps registrierten 2018 insgesamt zwölf Schusswaffen- einsätze. Gegenüber dem Tiefststand vom Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg. Stark angestiegen ist hingegen der Einsatz von Elektroimpulspistolen. So musste in insgesamt 45 Fällen Stromimpulse ausgelöst werden. Im Vorjahr waren es noch 13 Einsätze gewesen.

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