Mark Burkhard zum neuen KKPKS-Präsidenten gewählt

                                                                                                        

Die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) hat am Dienstag, 3. November 2020, den Baselbieter Polizeikommandanten Mark Burkhard zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er tritt damit an die Stelle von Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, welcher das Gremium seit 2014 präsidierte.

Die KKPKS hat am Dienstag, 3. November 2020, ihre Jahresversammlung abgehalten. Dabei wählten die Mitglieder Mark Burkhard zu ihrem neuen Präsidenten.
Der diplomierte Nationalökonom und Informatik-Ingenieur ist seit 2013 Kommandant der Polizei Basel-Landschaft. Bis anhin leitete er als Vorstandsmitglied der KKPKS die Vorhaben zur Harmonisierung der Schweizerischen Polizeiinformatik. Er freue sich auf die neue Herausforderung, sagt der 56-jährige Mark Burkhard: «Ich möchte, dass wir weiterhin qualitativ hochstehende polizeiliche Leistungen für die Bevölkerung erbringen. Dafür braucht es eine gute korps- und kantonsübergreifende Zusammenarbeit der Polizeien und ihrer Partner».  Des Weiteren sei es wichtig, «dass wir den Anschluss an die technologische Entwicklung im Kriminalitätsgeschehen nicht verlieren», so Burkhard.

Mark Burkhard tritt die Nachfolge von Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern an. Der 61-Jährige blickt auf ein bewegtes Präsidium zurück. So war er Ende Oktober 2014 zum KKPKS-Präsidenten gewählt worden, kurze Zeit bevor Terroranschläge im nahen Ausland auch die Sicherheitslage in der Schweiz und damit die polizeiliche Arbeit nachhaltig beeinflussten. Und auch die Corona-Situation in seinem letzten Präsidialjahr forderten neben der Bevölkerung auch die Schweizer Polizeikorps und die KKPKS. Meilensteine während seines Präsidiums wurden unter anderem mit der Einführung des neuen Bildungspolitischen Gesamtkonzeptes Polizei 2020 sowie der Bildung des Netzwerk Ermittlungsunterstützung Digitale Kriminalitätsbekämpfung (NEDIK) 2018 erreicht.

 

Stephan Grieder wird neuer Kommandant der Kantonspolizei Nidwalden


Stephan Grieder studierte an der Un Bern Jurisprudenz und erwarb in der Folge das bernische Anwaltspatent. Er trat am 1. Mai 2001 in die Kantonspolizei Schwyz ein und führt seither die Kriminalpolizei und den Kantonalen Nachrichtendienst mit rund 60 Mitarbeitenden. Im Rahmen seiner Tätig-keit wirkte er in verschiedensten schweiz-weiten Arbeitsgruppen, im Führungsstab der Polizei sowie in diversen kantons-internen Fachgremien mit.

Stephan Grieder verfügt neben seiner polizeilichen Führungserfahrung auch über solche im militärischen Umfeld. Er ist Oberst im Generalstab und seit 2019 Stabs-chef der Territorialdivision 2 (Ter Div 2). In seiner Freizeit ist er begeisterter Sportler.

Der 56-Jährige tritt seine Funktion spätestens am 1. April 2021 an.

 

 

Daniel Bohne ist neuer KKPKS-Generalsekretär

 

Daniel Bohne hat am 1. Oktober 2020 die Leitung des ausgebauten Generalsekretariats KKPKS angetreten. Er übernimmt damit die Funktion des Generalsekretärs von Vladimir Novotny, welcher bis Ende 2021 weiterhin bei der KKPKS tätig sein wird.


Der 47-jährige Daniel Bohne bringt einen breiten Erfahrungsschatz und vielfältiges Wissen im Zusammenhang mit dem Polizeiwesen mit. So war der Fürsprecher insgesamt  neun Jahre beim Rechtsdienst der Kantonspolizei Bern tätig, seit 2013 als dessen Leiter. In dieser Funktion zeichnete er massgeblich verantwortlich für das neue Polizeigesetz des Kantons Bern und nahm auch Einsitz in verschiedenen Gremien.

Vladimir Novotny wird mit der beschlossenen Aufstockung des Sekretariates auch weiterhin für die KKPKS tätig sein. Der 62-Jährige hatte das Generalsekretariat während zehn Jahren geführt. Der KKPKS-Präsident Stefan Blättler dankt ihm für die geleistete Arbeit und für die fortdauernde Zusammenarbeit.

 

 

Bruno Keller übernimmt ab 19. Juni 2020 die Leitung der Kantonspolizei Zürich

Bruno Keller war Chef der Sicherheitspolizei und stellvertretender Kommandant der Kantonspolizei Zürich. Er löst Thomas Würgler ab, der nach über elfjähriger erfolgreicher Tätigkeit an der Spitze der Kantonspolizei in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

Bruno Keller steht seit gut 40 Jahren im Dienst der Kantonspolizei Zürich. Er absolvierte 1977 die Polizeischule, wurde 1992 zum Dienstchef des Bereitschaftsdienstes ernannt und zwei Jahre später zum Polizeioffizier und Chef der damaligen Sicherheitsabteilung befördert. 1999 übernahm er die Leitung der Regionalabteilung Winterthur/Unterland der Regionalpolizei, danach wurde er deren Chef. Seit acht Jahren übt er das Amt des Chefs der Sicherheitspolizei aus; am 1. Juni 2017 wurde er zudem zum stellvertretenden Kommandanten der Kantonspolizei Zürich ernannt.

Bruno Keller hat in seiner bisher über 25-jährigen Dienstzeit als Polizeioffizier zahlreiche anspruchsvolle Einsätze der Kantonspolizei Zürich geleitet. Mit der Ernennung des bisherigen stellvertretenden Kommandanten zum Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers sorgt der Regierungsrat unmittelbar für Kontinuität an der Spitze der Kantonspolizei Zürich. Mit Blick auf die mittelfristig anstehende Pensionierung Bruno Kellers wird die Stelle an der Spitze des Kommandos im Verlauf des nächstens Jahres öffentlich ausgeschrieben.

Als neuen nebenamtlichen Stellvertreter des Kommandanten ernennt Sicherheitsdirektor Mario Fehr auf den 1. Mai 2020 Ueli Zoelly, Chef Flughafenpolizei, unter gleichzeitiger Beförderung zum Oberstleutnant.

Der scheidende Thomas Würgler übernahm das Kommando der Kantonspolizei Zürich am 1. Januar 2009. Zuvor war er Chef der Verkehrspolizei (2000 bis 2004) und Chef der Flughafenpolizei (2004 bis Ende 2008). Der Regierungsrat dankt Thomas Würgler bereits jetzt für sein langjähriges erfolgreiches Wirken im Dienst des grössten Polizeikorps der Schweiz.

 

 

15 Schusswaffeneinsätze im Jahr 2019 verzeichnet – Starker Anstieg bei Elektroimpulspistolen-Einsätzen

 

Die Schweizer Polizeikorps haben 2019 insgesamt 15 Schusswaffeneinsätze verzeichnet. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um drei Einsätze an.
Erneut stark angestiegen ist die Zahl der Einsätze mit Elektroimpulspistolen. Diese mussten 73 Mal ausgelöst werden, im Vorjahr waren es noch 45 Einsätze gewesen.

 

Die Schweizer Polizeikorps haben im vergangenen Jahr insgesamt 15 Schusswaffen-einsätze gemeldet. Dies sind drei Einsätze mehr als noch im Vorjahr, die Zahl entspricht jedoch dem mehrjährigen Schnitt. Die Mehrzahl erfolgte im Rahmen der Gefahrenabwehr auf Tiere im Bereich von Strassen oder auf Fahrzeuge.

Die Zahl der Einsätze mit Elektroimpulspistolen hat sich gegenüber den Vorjahren stark erhöht. So musste diese 73 Mal eingesetzt werden, verglichen mit 45 Fällen im Vorjahr. In über zwei Dritteln der Fälle standen die Betroffenen unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen und in über 45 Prozent der Fälle waren die Personen bewaffnet.

Die gestiegene Zahl der Einsätze mit Elektroimpulspistole dürfte einerseits mit zunehmenden Verbreitung in den Korps zusammenhängen. Andererseits weisen die gestiegenen Zahlen im Bereich der Gewaltstraftaten sowie der Drohung und Gewalt gegen Beamte in der kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik auf ein gestiegenes Gewaltpotenzial hin. «Auch der Einsatz der Elektroimpulspistole erfolgt nicht leichtfertig und ist wie jedes Zwangsmittel an das Prinzip der Verhältnismässigkeit gebunden», erklärt KKPKS-Präsident Stefan Blättler.

 

Kommunikation KKPKS (media@kkpks.ch)

Gemeinsam gegen Gewalt im Umfeld von Sport

Die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz hat sich an ihrer vergangenen Plenarversammlung vom 24. Oktober 2019 in Zürich erneut intensiv mit den Vorfällen und Herausforderungen im Zusammenhang mit «Gewalt im Umfeld von Sport (GiUS)» befasst.

Die Teilnehmenden sehen neben den Behörden auch die Fussballverbände und die Clubs in der Pflicht, auf die gewaltbereiten Anhänger einzuwirken.

In der Folge hat die Konferenz die folgenden, an ihrer Sommertagung 2019 verfassten, Grundsätze einstimmig bestätigt:

GiUS-Grundsätze de

GiUS-Grundsätze fr

GiUS-Grundsätze it

AUSBILDUNGSPLAN POLIZEI (APP)

Der APP gibt der Grundausbildung der Polizisten/-innen nach BGK 2020 einen klar definierten Rahmen. Er basiert auf den gemeinsam entwickelten Kompetenzprofilen «Polizist/-in, Generalist/-in» und löst den bisherigen Rahmenlehrplan ab. Entsprechend wird der APP künftig als gesamtschweizerisches Steuerungsinstrument für die Grundausbildung der Polizei eingesetzt.

 

Deutsch: https://www.edupolice.ch/de/polizeiausbildung/AUSBILDUNGSPLAN-POLIZEI-(APP)

Français: https://www.edupolice.ch/fr/formation-policiere/PLAN-DE-FORMATION-POLICIÈRE-(PFP)

Italiano : https://www.edupolice.ch/it/Formazione-di-polizia/PIANO-DI-FORMAZIONE-DI-POLIZIA-(PFP)

Die Veloprüfung erreicht das digitale Zeitalter


Die Polizeikorps der Schweiz verwenden dieses Jahr erstmals eine nationale Internetplattform für die Fahrradprüfung der Schüler. Digitalisierung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit!

 

„So macht Lernen Spass!“ Die Polizeikorps der Schweiz führen einen neuen, national harmonisierten Radfahrertest ein. Die neue Lernplattform im Internet trägt auf spielerische Weise zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Kinder und Jugendliche werden frühzeitig und nachhaltig über die Regeln und Gefahren beim Radfahren sensibilisiert.

Die Lernplattform ist dreiteilig und steht in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung:
www.radfahrertest.ch / www.testcyclistes.ch / www.testperciclisti.ch
 

Zwölf Schusswaffeneinsätze im Jahr 2018 verzeichnet
nach Tiefststand im Vorjahr

 

Die Schweizer Polizeikorps registrierten 2018 insgesamt zwölf Schusswaffen- einsätze. Gegenüber dem Tiefststand vom Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg. Stark angestiegen ist hingegen der Einsatz von Elektroimpulspistolen. So musste in insgesamt 45 Fällen Stromimpulse ausgelöst werden. Im Vorjahr waren es noch 13 Einsätze gewesen.

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