Statistik Schusswaffen- und DSG-Einsätze 2018

Zwölf Schusswaffeneinsätze im Jahr 2018 verzeichnet

nach Tiefststand im Vorjahr

 

Die Schweizer Polizeikorps registrierten 2018 insgesamt zwölf Schusswaffen- einsätze. Gegenüber dem Tiefststand vom Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg. Stark angestiegen ist hingegen der Einsatz von Elektroimpulspistolen. So musste in insgesamt 45 Fällen Stromimpulse ausgelöst werden. Im Vorjahr waren es noch 13 Einsätze gewesen.

Seit mehreren Jahren befinden sich die polizeilichen Schusswaffeneinsätze auf einem tiefen Niveau und hatten 2017 mit acht Einsätzen – ein Einsatz wurde nachträglich gemeldet - einen neuen Tiefststand erreicht. Im vergangenen Jahr mussten die Angehörigen der kantonalen und kommunalen Polizeikorps insgesamt zwölf Mal die Schusswaffe einsetzen, damit liegt die Zahl zwar über dem Vorjahr, aber immer noch klar unter dem mehrjährigen Durchschnitt.

Die Mehrzahl der Schüsse wurde dabei auf Fahrzeuge oder gegen den Boden abgegeben. Menschen wurden nicht verletzt. Dennoch stellt der Einsatz von Schusswaffen das intensivste polizeiliche Eingriffsmittel dar und ist nur als Ultima Ratio zulässig, wenn andere Massnahmen ausgeschöpft oder ungeeignet sind.

Die Zahl der Einsätze mit Elektroimpulspistolen hat sich gegenüber den Vorjahren stark erhöht. So musste diese in insgesamt 125 Fällen gezogen werden. Allerdings reichte es in der Mehrheit der Fälle aus, den Einsatz der Elektroimpulspistole anzudrohen, um die Lage zu stabilisieren. In insgesamt 45 Fällen mussten tatsächlich Stromimpulse ausgelöst werden. Mehrere Fälle betrafen dabei dieselben Einsätze. In fast zwei Dritteln der Gesamtzahl der Einsätze standen die Betroffenen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss.

Die gestiegene Zahl der Einsätze der Elektroimpulspistole wird durch die zugenommene Verbreitung des im Vergleich zur Schusswaffe milderen Einsatzmittels zurückgeführt. Gleichzeitig zeigte sich jedoch, dass die Einsatzzahlen in den Kantonen stark variieren. "Die KKPKS hat die Thematik aufgenommen und wird diese im Rahmen der Kommission Doktrin und Ausbildung diskutieren", erklärt KKPKS-Präsident Stefan Blättler.

Kommunikation KKPKS (media@kkpks.ch)

 

 

Jürg von Gunten übernimmt per 1. Dezember 2018 das Kommando der Kantonspolizei Nidwalden.

 

 

 

Der 35-jährige von Gunten wurde vom Regierungsrat des Kantons Nidwalden auf den 1. Dezember 2018 zum neuen Polizeikommandanten gewählt. Der bisherige Kommandant der Kantonspolizei, Jürg Wobmann, wechselt auf diesen Zeitpunkt als Chef Kriminal-polizei zur Luzerner Polizei.

Jürg von Gunten hat an der Universität in Fribourg Politikwissenschaft und Zeit-geschichte studiert, ehe er im Jahr 2008 als Chef Lage- und Nachrichtenzentrum dem Grenzwachtkorps beitrat. In den zehn Jahren beim Grenzwachtkorps war von Gunten unter anderem als Chef Internationale Einsätze und Chef Einsatz und Planung der Grenzwachtregion I in leitender Funktion tätig. Berufsbegleitend absolvierte Jürg von Gunten den CAS-Lehrgang "Führung im Polizeieinsatz" zum Polizei-Offizier und liess sich zum diplomierten Betriebsökonomen ausbilden. Als Instruktor und Kursleiter gab er sein Wissen in den Bereichen Menschenrechte, Berufsethik, Kriminalistik und polizeilicher Ordnungsdienst weiter.

Im Militär war Jürg von Gunten zuletzt als Chef Einsatz in einem Infanteriebataillon eingeteilt und durchläuft zur Zeit die Ausbildung zum Generalstabsoffizier.

In den Jahren 2004 und 2005 war er im EU Friedensförderungseinsatz in Bosnien-Herzegowina und im NATO Friedensförderungseinsatz im Kosovo in internationalen Teams tätig.

 

 

Thomas Armbruster ist neuer Kommandant der Zuger Polizei

Dr. iur. Thomas Armbruster, 50, ist als Chef der Kriminalpolizei der Zuger Polizei seit 11 Jahren für die Polizeistrategie und für Teile der operativen Führung mitverantwortlich. Er kennt das Polizeikorps und die Verwaltung bestens und weiss mit den Anforderungen an die Polizei im Kanton Zug, in der Region und in der Schweiz umzugehen. Als Geschäftsleiter und Mitglied in verschiedenen interkantonalen Arbeitsgemeinschaften, Führungsstäben und Projektausschüssen ist Thomas Armbruster in der schweizerischen Polizeilandschaft sehr gut vernetzt und am Puls der koordinierten Politik für die innere Sicherheit der Schweiz. Dank seinem Werdegang und seinen aktuellen Tätigkeiten kennt er sich im rechtlichen und politischen Umfeld sowie mit den Schnittstellen zur Justiz und Staatsanwaltschaft aus.

Am 1. Dezember 2018 übernimmt Thomas Armbruster das Kommando von Karl Walker, der Ende 2018 in den Ruhestand tritt.

 

 

Zwölf Schusswaffeneinsätze im Jahr 2018 verzeichnet
nach Tiefststand im Vorjahr

 

Die Schweizer Polizeikorps registrierten 2018 insgesamt zwölf Schusswaffen- einsätze. Gegenüber dem Tiefststand vom Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg. Stark angestiegen ist hingegen der Einsatz von Elektroimpulspistolen. So musste in insgesamt 45 Fällen Stromimpulse ausgelöst werden. Im Vorjahr waren es noch 13 Einsätze gewesen.

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