KKPKS - Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz

Die schweizerische Polizeilandschaft ist sehr heterogen. Sie besteht aus 26 kantonalen und ca. 300 kommunalen Polizeikorps sowie dem Bundesamt für Polizei (fedpol).
Eine «nationale» Polizei existiert nicht.

 

Die Polizeikorps verstehen sich als Teile eines Gesamtsystems und gewährleisten in enger Zusammenarbeit die innere Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung.

Die Polizeihoheit liegt in der Schweiz bei den Kantonen. Die 26 kantonalen Polizeikorps gewährleisten nach Massgabe ihres kantonalen Rechts die öffentlichen Sicherheit auf ihrem Territorium, sorgen autonom für eine bürgernahe polizeiliche Grundversorgung und sind für die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben zuständig. Unterstützt werden sie dabei in 10 Kantonen von den Gemeinde- bzw. Stadtpolizeien, welche zum grössten Teil in der «Schweizerischen Vereinigung der städtischen Polizeichefs» (SVSP) zusammengeschlossen sind.

Der Bund (fedpol) ist in einzelnen, begrenzten Polizeibereichen zuständig. Zudem nimmt er als zentrale Anlaufstelle für die internationale Polizeizusammenarbeit bedeutsame Koordinationsaufgaben wahr.

Um kantons- und landesübergreifende Herausforderungen meistern zu können, bestehen im Rahmen von 4 überkantonalen Polizeikonkordaten und weiteren Vereinbarungen verschiedene Formen der Zusammenarbeit.

Die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) ist sozusagen das „Exekutivorgan“ der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD). Im Rahmen der operativen Umsetzung der vorgegebenen politischen Ziele hat sie den Lead in allen wesentlichen Polizeifragen und setzt sich ein für eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Kantonen, den Städten und dem Bund ein.
 

Zahl der Straftaten auf neuem Tiefstand

Mit 467'731 Straftaten gegen das Strafgesetzbuch weist die Polizeiliche Kriminalstatistik einen neuen Tiefstand aus. Noch nie wurden seit der Revision der Statistik im Jahre 2009 so wenige Straftaten wie im vergangenen Jahr registriert. Insbesondere die Zahlen der Einbruchdiebstähle und der Taschendiebstähle haben im zweistelligen Bereich abgenommen.

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