Organisation und Aufgaben

Die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS), gegründet 1896, ist eine als Verein organisierte Körperschaft. Sie besteht aus der Polizeikommandantin und Polizeikommandanten der Kantonspolizeien sowie der Stadtpolizei Zürich, den Direktoren des Bundesamtes für Polizei (fedpol) und des Schweizerischen Polizeiinstituts (SPI), dem Präsidenten der Schweizerischen Vereinigung Städtischer Polizeichefs (SVSP) sowie dem Polizeichef der Landespolizei Fürstentum Liechtenstein.

Da die Polizeihoheit seit jeher zu den Kernkompetenzen der Kantone und zu den wichtigsten Eckpfeilern der kantonalen Hoheit gehört, entwickelte sich dementsprechend die KKPKS im Lauf der Jahrzehnte zu einer wichtigen Konferenz im System der inneren Sicherheit der Schweiz. Als operative Fachkonferenz der Konferenz der Kantonalen Polizeidirektorinnen und -direktoren KKJPD hat sie den Lead in allen Fragen des Polizeimanagements.

Die KKPKS bezweckt die Förderung des Meinungs- und Erfahrungsaustausches sowie der Zusammenarbeit zwischen den schweizerischen Polizeikorps, die Festlegung einer einheitlichen Polizeidoktrin und gemeinsamer Strategien, die Sicherstellung einer nachhaltigen, bedürfnisgerechten Aus- und Weiterbildung und Synergienutzung in allen Bereichen des Polizeiauftrages.
Ihre Beschlüsse werden auf Antrag des Vorstandes an der Jahreskonferenz und an den mehrmals jährlich stattfindenden Arbeitstagungen gefasst. Sie sind für die Mitglieder jedoch nicht rechtsverbindlich und haben oft den Charakter von Richtlinien oder Empfehlungen.

15 Schusswaffeneinsätze im Jahr 2016 registriert

Die Schweizerischen Polizeikorps verzeichneten im Jahr 2016 15 Schusswaffeneinsätze. Die Zahl reiht sich in die Serie der tiefen Werte der Vorjahre ein. Die Elektroimpulspistole wurde im gleichen Umfang wie in den vorherigen Jahren angewendet. Bei acht von 29 Einsätzen reichte die Androhung des Gerätes aus, um die Situation zu beruhigen.

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