Organisation und Aufgaben

Die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS), gegründet 1896, ist ein Verein gemäss Art. 60 ZGB. Sie besteht aus 31 Mitgliedern:

  • der Kommandantin und den Kommandanten der Kantonspolizeien,
  • dem Kommandanten der Stadtpolizei Zürich,
  • der Direktorin des Bundesamtes für Polizei (fedpol),
  • dem Direktor des Schweizerischen Polizei-Instituts (SPI),
  • dem Präsidenten der Schweizerischen Vereinigung Städtischer Polizeichefs (SVSP),
  • dem Polizeichef der Landespolizei Fürstentum Liechtenstein.


Da die Polizeihoheit seit jeher zu den Kernkompetenzen der Kantone und zu den wichtigsten Eckpfeilern der kantonalen Hoheit gehört, entwickelte sich dementsprechend die KKPKS im Lauf der Jahrzehnte zu einer wichtigen Konferenz im System der inneren Sicherheit der Schweiz. Als operative Fachkonferenz der Konferenz der Kantonalen Polizeidirektorinnen und -direktoren KKJPD hat sie den Lead in allen Fragen des Polizeimanagements.

Die KKPKS bezweckt - gemäss ihren Statuten - die Förderung des Meinungs- und Erfahrungsaustausches sowie der Zusammenarbeit zwischen den schweizerischen Polizeikorps, die Festlegung einer einheitlichen Polizeidoktrin und gemeinsamer Strategien, die Sicherstellung einer nachhaltigen, bedürfnisgerechten Aus- und Weiterbildung und Synergienutzung in allen Bereichen des Polizeiauftrages.

Rückgang der Straftaten setzt sich fort

Die Zahl der Straftaten gegen das Strafgesetzbuch ist in der Schweiz auch im vergangenen Jahr zurückgegangen. Insgesamt sank sie gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent. Damit ist die Anzahl Delikte zum fünften Mal in Folge rückläufig und erreicht mit 439'001 Straftaten den tiefsten Wert seit der Revision der Polizeilichen Kriminalstatistik im Jahr 2009.

 

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